Die deutsche katholische Gemeinde in Glatz verband die monatliche hl. Messe (jeweils am letzten Samstag des Monats) mit einem Gedenken zum Todestag von Elisabeth Kynast.
Diesen Gottesdienst zum Todestag zelebrierte als Hauptzelebrant der Ortspfarrer von Czermna (Tscherbeney bei Bad Kudowa), Herr Prälat Romuald Brudnowski. Prediger war der Seelsorger der Deutschen in Niederschlesien, P. Marian Arndt, OFM. Seine Homilie bezog er auf  Worte der Lesung aus der Apostelgeschichte, denn in den Lesungen der Osterzeit hören wir öfters von den frühchristlichen Gemeinden, die aus Liebe zu Gott alles füreinander taten. Diese Einstellung, so erklärte der Prediger, war  charakteristisch für die Verstorbene Frau Elisabeth. Unglaublich aktiv war sie und handelte stets nach dem Grundsatz: Engagement für andere, immer für andere und nicht für mich selber, alles aus Liebe zu Gott und zum Menschen. Der Prediger berichtete von einigen dieser guten Beispiele aus dem Leben von Frau Elisabeth. Sie zeigten, dass diese mit unermesslichem Enthusiasmus, immer tätig und immer fröhlich, jederzeit für andere da war. Somit erfüllte sie das wichtigste Gebot: die Nächstenliebe.
Der Chor aus der Deutsch-Sozialen-Gesellschft Glatz bereicherte mit Gesang die Liturgie.
Nach dem Gottesdienst zogen die Gottedienstbesucher in einer Prozession zur Sammlung der deutschen Grabmale, wo ein Denkmal eingeweiht wurde, das an die wohltätige Frau Elisabeth Kynast erinnert.
Danach gab es im Pfarrsaal ein Treffen beim Kaffee und Kuchen.
Frau Elisabeth Kynast geb. Schmidt aus Tscherbeney (jetzt Czermna) bei Bad Kudowa (Grafschaft Glatz) verstarb am 2. April 2020 in Deutschland.
Sie sprach drei Sprachen: deutsch, tschechisch und polnisch, wodurch sie zu einem Bindeglied zwischen den Nationalitäten wurde und ohne Sprachbarrieren für Frieden und Versöhnung eintreten konnte.
Mit aller Kraft kümmerte sie sich um die Belange der deutschen Minderheit der Grafschaft Glatz und in Tschechien.
Auf dem Friedhof von Tscherbeney pflegte sie die deutschen Gräber und setzte sich dafür ein, dass Gedenktafeln zur historischen Erinnerung errichtet wurden.
Elisabeth Kynast hat sich auch in unermüdlichem Einsatz für die Seligsprechung von Kaplan Gerhard Hirschfelder engagiert. Ihr Verdienst ist die Schaffung des Hirschfelder-Hauses in Tscherbeney.
So stellte sie auch mir eines Tages folgende Frage: „Männer führen Kriege, aber die größten Opfer sind Frauen: Mütter, Ehefrauen und Witwen… – wer erinnert sich an die?“ Ihr letztes Projekt ist eine Gedenktafel, die im September 2019 neben der Kirche in Czermna enthüllt wurde: „Den Frauen der Welt – Opfer von Kriegen“. Frau Kynast war Mitherausgeberin der dreisprachigen Zeitschrift „Ziemia Kłodzka – Od Kladského pomezí – Glatzer Bergland“.

P. Arndt


Z okazji drugiej rocznicy śmierci Elisabeth Kynast-Schmidt 30 kwietnia 2022 r. w kościele parafialnym w Czermnej koło Kudowy-Zdroju odbyła się Msza św. Głównym celebransem był ks. prałat Romuald Brudnowski, a do wygłoszenia homilii został zaproszony o. Marian Arndt OFM. Pani Elisabeth Kynast, dobrze znana w środowisku mniejszości niemieckiej ziemi kłodzkiej, zmarła 2 kwietnia 2020 r. w Niemczech.
Urodziła się 6 kwietnia 1942 r. w Czermnej koło Kudowy (Bad Kudowa –Tscherbeney) w przygranicznej wiosce niemiecko-czechosłowackiej, a teraz polsko-czeskiej.
Przy pierwszym naszym spotkaniu Elisabeth Kynast zaimponowała mi swobodą władania trzema językami: niemieckim, polskim i czeskim. Ta umiejętność ułatwiała jej działalność na rzecz pokoju i pojednania. Z dużą troską angażowała się w sprawy mniejszości niemieckiej w Kotlinie Kłodzkiej i na przygranicznych terenach Czech. Była niestrudzona w przygotowaniu i organizacji beatyfikacji ks. Gerharda Hirschfedera. Troszczyła się o ludzi, ale również o świadectwa historyczne, np. o nagrobki, które na terenie Śląska sukcesywnie znikają. Zob. wspomnienia na jej temat: https://katholische-seelsorge.franciszkanie.com/index.php/2020/04/frau-elisabeth-kynast-ist-tot/