Die deutsche Kriegsgräberstätte in Groß Nädlitz, in der bereits 20 209 Gefallene bestattet sind, wird seit ihrer Einweihung am 5. Oktober 2002, jährlich am Vortag des Volkstrauertages in einer ökumenischen Gedenkstunde von den Vertretern des Generalkonsulats, der DSKG und beider deutschen Gemeinden besucht. So war es auch am 16. November 2019. Die Geistlichen beider Konfessionen Pater Arndt und Pastor Fober führten die Versammelten zum zentralen Platz mit dem großen Kreuz, wo die vom Pater Arndt geleitete Gedenkstunde stattfand. Generalkonsul der BRD Hans Jörg Neumann las das Totengedenken vor und dankte allen für ihre Teilnahme an dieser Trauerfeier. Pastor Fober erinnerte in seiner Ansprache an den gefallenen ersten Pastor der Gustav Adolf Gedächtniskirche und an Pastor Heinz Lischke. Das Leben der hier bestatten Soldaten wurde plötzlich und brutal unterbrochen, sagte der Pastor und unsere Aufgabe sei weiter zu erinnern, dass wir durch die Menschenwürde, mit der wir auf die Welt kommen, mit ihnen verbunden sind. Abschließend trug Pastor Fober den Psalm 23 „Der Herr ist mein Hirte“ vor in der Hoffnung, dass er für die, deren wir heute gedenken Wirklichkeit geworden ist.
Pater Arndt lies über die Auferstehung aus dem Brief an die Thessalonicher. Er betonte zwei Aspekte unserer Aufgabe: Gedenken und Frieden bauen und erwähnte das Zitat von Albert Schweizer „Die Soldatengräber sind die großen Prediger des Friedens und ihre Bedeutung als solche wird immer zunehmen“. Daraufhin sangen alle Anwesenden das Lied „Dona nobis pacem“. Anschließend wurden Kränze niedergelegt und Grablichter angezündet. Die Gedenkstunde wurde traditionell mit dem Lied „Ich hatt‘ einen Kameraden“ beendet.
In der Geschäftsstelle der DSKG fand anschließend ein Vortrag über die ehemaligen Breslauer Friedhöfe statt. BSz
Nabożeństwo ekumeniczne w Parku Pokoju
Godzina pamięci połączona z nabożeństwem ekumenicznym miała miejsce 16 listopada 2019 roku w Parku Pokoju, a jednocześnie cmentarzu żołnierzy niemieckich w Nadolicach Wielkich, gdzie od 2002 roku zostało pochowanych 20 209 poległych. W godzinie pamięci wzięli udział konsul generalny Niemiec Hans Jörg Neumann, przedstawiciele Niemieckiego Towarzystwa Społeczno-Kulturalnego z Wrocławia oraz dwóch duszpasterzy mniejszości niemieckiej obu wyznań wraz ze swymi wspólnotami. Ojciec Marian Arndt przewodniczył nabożeństwu, a pastor Andrzej Fober wygłosił homilię.