Das Christkönigsfest ist in der katholischen Kirche der Name für den letzten Sonntag im Kirchenjahr.
Von den vielen Titeln, die Jesus beigegeben wurden, ist einer besonders glanzvoll und ehrenhaft: der Titel eines Königs. Gleichzeitig ist es der Titel, der am meisten missverstanden wurde. Jesus Christus ist kein König aus der Vergangenheit wie ein König im einen historischen Königreich. Jesus Christus ist kein König für Staatsbesuche und großes Protokoll, sondern ist ein König für unseren Alltag; er will mit uns unser Leben teilen und uns täglich begegnen in den Menschen, mit denen wir leben.
In der deutschen Seelsorge predigte an diesem Sonntag Pater Leo. Die Predigt kann man hier ablesen.
Uroczystość Chrystusa Króla
Dzisiejsza 34 niedziela zwykła, jak na koniec listopada, swą pogodą stwarzała uroczysty nastrój. Jest to niedziela, w której czcimy Chrystusa Króla Wszechświata. Głównym celebransem był o. Leon, on też wygłosił homilię. Jej tekst w oryginale można tu odczytać.
W swoim rozważaniu przedstawił Chrystusa jako prawdziwego Króla, a wiernych jako tych, którzy odważnie wyznają swoją wiarę.
Christkönig (Predigt)
1.In der Stadt Świebodzin (deutsch Schwiebus eine Kreisstadt in der Woiwodschaft Lebus), wurde eine große Christkönigsstatue errichtet. Es ist ein sichtbares Zeichen, das man nicht einfach übersehen kann. Das ist zum einen durch die Größe bedingt, zum anderen aber auch, weil hier endlich jemand auf die Idee kommt, mitten in Europa eine Statue aufzustellen, die Christus als König zeigt. Über kurz oder lang wird die Menschheit an der Anerkennung des Königtums Christi nicht vorbeikommen, ob sie will oder nicht.
Christus ist König, das hat er selbst vor Pilatus ausgesprochen. Durch ihn und auf ihn hin wurde alles erschaffen und alles muss sich seiner Herrschaft unterwerfen. Man hat Christus den König versucht zu vergessen. Die Gründe liegen auf der Hand; Der Königsweg des Kreuzes ist unbequem, man fürchtet, wie einst Herodes, um seine Besitzstände, man hat sich dutzende goldene Kälber geschaffen, denen man huldigt: dem Mammon, dem Spaß, dem Kommerz, der Eigenliebe, der Freizügigkeit et cetera. Da ist doch dieser König, der vom Dienen redet, vom Leiden, von Nächstenliebe, ja sogar von der Liebe des Feindes nun wirklich im Weg. Und weil wir den Christkönig vergessen haben, haben wir auch vergessen, dass der Christkönig vom ewigen Glück redet: ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Europa hat seinen König vergessen und läuft nun Gefahr, im Chaos zu versinken.
Um uns vor dem Chaos zu retten, müssen wir uns auf unsere Wurzel aus der wir stammen besinnen : Gott, der uns erschaffen hat. Und der selbe Gott ist es, der uns in seiner unendlichen Vaterliebe heimholen will. Wir tun gut daran, uns wieder des Christkönigs zu besinnen und sei es gelungen oder ungelegen seine Herrschaft zu bezeugen, auch wenn es unmodern ist. Als Christen fassen wir den Mut gegen den Strom zu schwimmen. Immer wieder müssen wir uns die Frage stellen: seit wann ist es Aufgabe der Kirche, sich an der herrschenden Meinung zu orientieren? Seit wann den falschen Propheten nachzulaufen? Seit wann sich dem Zeitgeist anzupassen? Das Gegenteil muss unser Leben prägen. Jesus sagte doch : „Mich haben sie verfolgt und euch werden sie verfolgen“. Und in der Abschiedsrede sagte Jesus:“ In der Welt seid ihr in Bedrängnis aber habt Mut: Ich habe die Welt besiegt (Joh.16,33). Und es gibt auch heute Menschen, die das Königtum Christi zu ihrem Lebensprogramm machen.
2. Ich möchte Ihnen heute einen Konvertiten vorstellen, der 2003 zur katholischen Kirche gefunden hat. In der „Tagespost“ (30.XII.2009 Nr.156/157,Nr.53 ASZ) gibt es ein Interview mit ihm. Sie kennen ihn alle, er heißt Steffen Seibert. Er moderierte die ZDF Tagesschau und dann wurde er zum Sprecher der Deutschen Regierung ernannt. Was sagt Steffen Seibert über sich selbst? Ich bin evangelisch aufgewachsen, aber der Glaube verdunstete in mir. Um 15 Jahre lebte ich ohne Glauben. Irgendwann spürte ich in mir eine Leere, die mit der Zeit sehr schmerzlich war. In Amerika war ich mit einen polnischen Kollegen eng befreundet und über ihn bin ich einem sehr beeindruckenden polnischen Dominikaner begegnet, der mich in den katholischen Glauben führte. Über Vermittlung von Kardinal Lehmann kam es schließlich über eineinhalb Jahre zu ziemlich häufigen Treffen mit einem Mainzer Prälaten. Mein Weg zum Glauben hatte viel damit zu tun, dass mir Menschen begegnet sind, die auf diesem Wege schon weit voraus waren und mir sozusagen das Licht angeknipst haben. Steffen Seibert ist verheiratet, hat 3 Kinder. Er war und ist ein großer Verehrer des Papstes Johannes Paul II. Über seine Konversion äußerte sich Seibert: „Dieser Schritt macht mich sehr glücklich und ich möchte diesen Weg wirklich bis zum Letzten gehen“. Über die Kirche sagte er: „Ich glaube, dass Kirche bei aller notwendigen Veränderung das Bleibende ist und nicht das sich ständig Anpassende“. Wir können uns nur wünschen, dass es viel mehr Gläubige gibt, die das Königtum Christi zu ihrem Lebensprogramm machen.