Am Samstag vor dem 1 Adventssontag kommen beide deutsche Gemeinden zusammen, zu einer Gemeinsamen Andacht.
Es predigte P. Arndt: Advent, die Erwartungszeit. Der moderne Mensch sagt oft: Schon wieder warten? wie lange kann man warten? Ewig nur warten? Auf was wartest du noch? Mittlerweile wartet der Mensch das ganze Leben: das Kind wartet, dass es erwachsen wird, ein Schüler wartet auf das Abitur, der Stundet wartet auf Prüfungen und den Semesterschluss, Arbeiter warten auf ihren Lohn. Die Eheleute warten gegenseitig auf sich, um wieder zusammen zu sein. Man wartet immer auf etwas. Hat das einen Sinn? Immer nur warten? So lange wie man wartet, so lange hat man ein Ziel, so lange wie man ein Ziel hat, so lange strebt man nach etwas, bemüht man sich. Wenn man auf nichts mehr wartet, und kein Ziel im Leben mehr hat, verliert das Leben seinen Sinn. Warten macht aktiv, warten mobilisiert. Warten motiviert. Ständig strebt man etwas an – und wenn man sein Ziel erreicht? Was dann ? erreichtes Ziel ! also gibt es kein Ziel im Leben mehr? was dann? Verliert man das Ziel im Leben, verliert man den Sinn des Lebens? So kann es passieren, wenn man ein kurzsichtiges, egoistisches Ziel sich stellt und dieses erreicht. Was soll man mit dem Leben anfangen, wenn man kein Ziel mehr hat? Das Leben verliert an Sinn.
Jedoch wer glaubt, hat hier einen Vorteil. Ein Gläubiger hat immer ein Ziel, deshalb hat er immer einen Sinn im Leben, aus einem einfachem Grund: weil das Ziel eines gläubigen Menschen die Ewigkeit ist. Ein Gläubiger hat immer noch etwas, nach dem er streben kann, hat immer eine Motivation. Also die Erwartungszeit im Advent gibt uns wieder neue Motivation, neue Zielstrebigkeit. Ich wünsche Ihnen einen besinnlichen Advent.
Nabożeństwo ekumeniczne wspólnot niemieckich
Od lat dziewięćdziesiątych w sobotę przed I Niedzielą Adwentu gromadzą się razem na nabożeństwie niemieckie wspólnoty obu wyznań: ewangelicy i katolicy. Przyjął się zwyczaj, że takie nabożeństwa odprawiane są w jednym roku w ewangelickim kościele św. Krzysztofa i wtedy kazanie ma ksiądz katolicki, a w następnym roku w czasie katolickiego nabożeństwa Słowo Boże głosi pastor. W tym roku nabożeństwo odbyło się 2 grudnia 2017 r. w kościele św. Krzysztofa, a kazanie głosił o. Marian.
Pastor Andrzej Fober witając wspólnotę katolicką, zaznaczył, że pierwszy raz w historii w ciągu jednego roku ksiądz katolicki dwukrotnie głosił homilię w kościele ewangelickim, ponieważ o. Marian przekazywał Słowo Boże u św. Krzysztofa również 31 października w 500 rocznicę Reformacji.
Ojciec Marian w homilii rozwinął ideę oczekiwania adwentowego. Człowiek wierzący zawsze oczekuje, ma nadzieję, cel i do niego dąży. Chrześcijanin nie ma powodu, aby popadać w rezygnację, gdyż zawsze znajdzie właściwą motywację.
MAr