Wie jedes Jahr begaben sich die Pilger der Breslauer deutschen Gemeinde am zweiten Augustsonntag mit ihren Anliegen in der Früh bei sonnigem Wetter auf den Weg zur Madonna nach Albendorf.

Pielgrzymka do Wambierzyc. W Kłodzku na cmentarzu modliliśmy się za naszych zmarłych.

Nachdem das Morgengebet und der Rosenkranz um eine glückliche Fahrt und segensreiche Wallfahrt beendet worden waren, konnten wir bei guter Sicht aus den Fenstern des Busses die wunderschöne niederschlesische Landschaft bewundern. Bald erschien uns, auf der rechten Seite, die bekannte Silhouette des Zobtenberges (Ślęża) und von der Straße aus sah man deutlich auch den Tampadel (Tąpadła), einen Hügel, der an der Südseite des Zobtens anlehnt.

Nach einigen Kilometern sahen wir in der Ferne, auf derselben Seite im Westen das Eulengebirge (Góry Sowie), mit dem höchsten Berg der Hohen Eule (Wielka Sowa).

Das Panorama hat sich mit jedem Kilometer geändert. Als wir Frankenstein (Ząbkowice Śl.) verlassen haben, konnten wir eine entzückende Landschaft von allen Seiten besichtigen. Auf der linken Seite Richtung Osten konnten wir deutlich auf einem Hügel die mächtigen Türme des Schlosses in Kamenz (Kamieniec Śl.) sehen. Dann weiter rechts in der Ferne, kaum zu erkennen im Nebel, erblickten wir ein Teil des Altvatergebirges (Jeseniki) auf der Tschechischen Seite. Weiterhin rechts ganz deutlich kam das Reichensteiner Gebirge (Góry Złote, Rychlebské hory), Grenzgebirge zu Tschechien, zum Vorschein. Und direkt vor uns, sahen wir die Kette der Warthaer Berge (Góry Bardzkie) die die Nordgrenze des Glatzer Kessel bilden.

In Wartha fuhren wir neben der Wallfahrtskirche, vorbei, zu der wir vor einem Monat pilgerten. Dann ging es bergauf, bis zum Pass. Nur noch paar hundert Meter, und vor unseren Augen zog sich ein Panorama fast über die ganze Grafschaft Glatz. Rechts vor uns besichtigten wir am Horizont das Heuscheuergebirge (Szczeliniec); im Vorbeifahren sahen wir direkt vor uns einen kurzen Augenblick die Hohe Mense (Orlica) im Adlergebirge (Góry Orlickie). Als wir jedoch dann bergab fuhren, versteckte sie sich hinter dem Habelschwerdter Gebirge (Góry Bystrzyckie). Dafür sahen wir auf der linken Seite allerdings immer deutlicher in voller Pracht den Glatzer Schneeberg (Śnieżnik).

In der Glatzer Vorstadt Scheibe, unterbrachen wir unsere Reise, besuchten das Grab von P. Bonaventura, und beteten für unsere Verstorbene.

Nachher fuhren wir an Glatz vorbei die neue Umgehungsstraße und erst hinter der Stadt entfaltete sich wieder eine Sicht auf die Berge, aus einer anderen Perspektive, aber doch ganz eindeutig erkannte man, dass die Grafschaft ein „Kessel“ ist. Bald erreichten wir Neuheide (Polanica Górna); Bad Altheide (Polanica Zdrój) sahen wir links im Tal, wir bogen jedoch rechts ab und so erreichten wir unser Ziel – Albendorf. 

Dem feierlichen Hochamt ging eine spirituelle Einführung in Form von Gebeten und Betrachtungen vorbereitet und geführt von der Kulturmanagerin des VdG Monika Wittek. Die hl. Messe begann mit dem Einzug der Priester Pater Arndt und Pfarrer Trzeciok begleitet von einem musikalischen Tusch gespielt vom Blasorchester aus Frauenfeld/ OS. Der Chor aus Waldenburg verlieh der Feierlichkeit einen zusätzlichen musikalischen Reiz. Der zur Zeit bereits pensionierte Pfarrer Trzeciok aus dem Bistum Fulda wurde 1940 in Niederschlesien geboren und musste 1945 mit seiner Familie die Heimat verlassen. Er konzentrierte sich in seiner Predigt auf das Leben der Mutter Gottes und die Lehre für die Menschen, die daraus folgt. Ohne Maria gäbe es keinen Jesus, stellte der Prediger fest. Maria war eine risikofreudige Frau als sie ja gesagt hat und schwanger wurde. Sie hat darauf vertraut, dass Gott es schon richten würde. Sie musste Angst und Elend aushalten – die Flucht nach Ägypten, die Ablehnung der Botschaft ihres Sohnes, sein Leiden und Tod. Wir sind nach Albendorf gekommen um Maria zu preisen, in unseren Anliegen zu bitten aber ihr auch zu danken, sagte Pfarrer Trzeciok. Von Maria können wir lernen, dass es sich lohnt auf dem Weg unseres Glaubens ein Risiko einzugehen und zu vertrauen darauf was Gott uns sagt ohne das Ende so genau voraussehen zu können. Wir können auch, geleitet vom hl. Geist in der Kirche etwas hervorbringen, ermutigte die Pilger der Prediger, Ideen und Projekte, die sich entfalten zum Wohle der Menschen.

Nach der Eucharistiefeier erfreute die Blaskapelle auf den Treppen zur Basilika mit einem Konzert die Pilger, die sie mit kräftigen Beifall belohnten. Die Wallfahrt klang mit einer kurzen Andacht mit Marienrufen vor der Heimreise aus. Kurz wurde die Reise noch in Bad Altheide unterbrochen, für einen Besuch im Kurpark.


Do Wambierzyc

W drugą niedzielę sierpnia (tj. 13.08.2017) pielgrzymowaliśmy do Wambierzyc. Piękna pogoda pozwoliła nam podziwiać uroki dolnośląskiego krajobrazu od Ślęży aż po góry Kotliny Kłodzkiej.

W czasie tegorocznej pielgrzymki przybyły grupy z odległych stron Dolnego i Górnego Śląska, z diecezji wrocławskiej, opolskiej, gliwickiej, świdnickiej i legnickiej.

W Wambierzycach, w imieniu miejscowego duchowieństwa, przywitał nas o. Jozafat OFM. Mszy św. przy koncelebrze o. Mariana przewodniczył ks. Ulrich Trzeciok i on też wygłosił kazanie. Wspomniał w nim, że urodził się na Dolnym Śląsku, w Smogorzewie (archidiecezja wrocławska), a całe swe kapłańskie życie spędził w Naumburgu w Hesji.

Liturgię ubogacił śpiew chóru z Wałbrzycha (DFK Wałbrzych) i orkiestra z Dziewkowic.

Bezpośrednio po mszy św. odprawione zostało nabożeństwo przed Najświętszym Sakramentem. Potem mieliśmy okazję do osobistego uczczenia łaskami słynącej figurki Matki Boskiej Wambierzyckiej.

Po liturgii, na monumentalnych schodach bazyliki, orkiestra zagrała koncert, dając pokaz swoich możliwości muzycznych.

Wolny czas pielgrzymi wykorzystali na zwiedzanie Kalwarii, ruchomej szopki i oczywiście na posiłek. Po przerwie grupa wrocławska spotkała się w bazylice na krótkim nabożeństwie pożegnalnym ku czci Matki Boskiej. Odśpiewano wezwania do Matki Boskiej.

W drodze powrotnej zatrzymaliśmy się w uzdrowisku Polanica-Zdrój. Ze śpiewem na ustach wróciliśmy do Wrocławia, który przywitał nas deszczem.