Am Volkstrauertag wird in Deutschland der Toten von Krieg und Gewaltherrschaft gedacht. Am 18. November trafen wir uns wir zur Andacht und Gedenkstunde für die Gefallenen.


Dzień Pamięci Narodowej, jest dniem pamięci i nawoływania do Pokoju. Dnia 18 listopada na cmentarzu – „Parku Pokoju” w Nadolicach Wielkich miało miejsce spotkanie o charakterze nabożeństwa za zmarłych i poległych.


„Wir denken heute an die Opfer von Gewalt und Krieg, an Kinder Frauen und Männer aller Völker…“.

Das seit 1952 vom Bundespräsidenten Theodor Heus eingeführte Sprechen des Totengedenkens wird auch in Groß Nädlitz seit 1998 im Friedenspark, der letzten Ruhestätte deutscher Soldaten, am Vortag des Volkstrauertages vom Vertreter des Generalkonsulats der BRD vorgetragen. So war es auch dieses Jahr. Frau Konsulin Christiane Botschen und Pater Arndt führten die versammelten Mitglieder der DSKG Breslau mit ihrer Vorsitzenden Frau Zajączkowska in einem Festzug den Weg vom Eingangsgebäude bis zum zentralen Platz mit dem großen Kreuz, wo die vom Pater Arndt geleitete Gedenkandacht stattfand. Das Totengedenken, das Fr. Konsulin vorlas endete mit einem Hinweis an uns alle „Aber unser Leben steht im Zeichen der Hoffnung auf Versöhnung unter den Menschen und Völkern, und unsere Verantwortung gilt dem Frieden unter den Menschen zu Hause und in der ganzen Welt.“

Pater Arndt fokussierte seine Ansprache auf die mahnende Botschaft der Kriegsgräber und ihre Rolle für den Frieden. Das Zitat von Albert Schweizer „Soldatengräber sind die großen Prediger des Friedens“ sollte das unterstreichen. Frieden ist nicht nur Waffenstillstand oder Abwesenheit des Krieges, sagte der Priester. Frieden beginnt viel eher und tiefer im Menschen, in seinem Alltag, seiner Seele und seiner Einstellung. Ein wahrer Frieden ist eine Gabe Gottes aber zugleich auch eine Aufgabe. Wir sollen nicht nur um Frieden beten aber auch Frieden stiften. Nach den Worten des Evangeliums sind die Frieden-stiftende und Barmherzige selig.

Er wies auch darauf hin, dass zur Zeit ihre letzte Ruhestätte im Nädlitzer Friedenspark 20091sterbliche Überreste von deutschen Soldaten aus dem II. Weltkrieg und Zivilbevölkerung der Festung Breslau fanden. Am 16. November wurden 351 Särge mit den in Niederschlesien und der Woiwodschaft Oppeln geborgenen Gebeinen beigesetzt. Auf ihrem letzten Weg begleitete sie auch Pater Arndt.

Nachdem die Kränze niedergelegt und Grablichter angezündet worden sind, sangen alle Versammelten das Lied „ich hatt‘ einen Kameraden“ und verabschiedeten sich von den Gräbern, in denen neben den Tätern des Unheils sicher auch Männer, die nicht freiwillig in die Wirren des Krieges hineingezogen wurden, ruhen.