Allerheiligenfest ist einer von den ältesten Feiertagen des Christentums. In Palästina und im Nahen Osten, Fest „aller heiligen Märtyrer“ geht bis ins 4. Jahrhundert zurück. Ein ähnliches Fest aller heiligen Märtyrer im Abendland gab es seit dem 7. Jahrhundert. Das Fest „aller Heiligen“ am 1. November kam im 8. Jahrhundert auf den europäischen Kontinent und hat sich allgemein durchgesetzt.

In der deutschen Seelsorge feierten wir an diesem Tag einen Gottesdienst den P. Leo und P. Marian konzelebriert haben.

Der Prediger Pater Marian ging aus dem Inhalt des Feiertages aus: zu diesem Fest gehören anbetende Engel, über die wir in der 1 Lesung gehört haben: „Und alle Engel standen rings um den Thron, um die Ältesten und die vier Lebewesen. Sie warfen sich vor dem Thron nieder, beteten Gott an und sprachen: Amen, Lob und Herrlichkeit, Weisheit und Dank, Ehre und Macht und Stärke unserem Gott in alle Ewigkeit. Amen“ (Offb 7,11-12). Zu diesem Fest gehören weiter triumphierende Märtyrer, die in derselben Lesung weiße Gewänder tragen: „Es sind die, die aus der großen Bedrängnis kommen; sie haben ihre Gewänder gewaschen und im Blut des Lammes weiß gemacht“ (Offb 7,14). Zu diesem Fest gehören auch jubelnde Scharen von Seligen: „eine große Schar aus allen Nationen und Stämmen, Völkern und Sprachen; niemand konnte sie zählen“ (Offb 7,9). Die liturgischen Texte sprechen auch über diejenige die Seliggepriesen werden (Matheus Evangelium 5,1-12a). Gehören sie auch zu den Heiligen? Jesus nennt in den Seligpreisungen die Bedingungen für das Reich Gottes: freut euch und jubelt, euer Lohn im Himmel wird groß sein.

Zwar ist Allerseelen der Gebetstag für die Verstorbenen erst am nächsten Tag, den 2. November, aber aus ganz praktischen Gründen suchen wir schon zu Allerheiligen die Gräber auf und beten in den Fürbitten für die Verstorbenen. Zu den Bräuchen vieler Pfarrgemeinden gehören Prozessionen oder sogar hl. Messen auf dem Friedhof.

Zum Grab von P. Bernhardin Gerhard Leisner, zu den Gräbern der deutschen Soldaten auf dem Oswitzer Friedhof und anderer die mit unserer Gemeinde verbunden waren, fuhren schon zeitig früh am 1. November, wie auch in den vorigen Jahren: Ryszard Wierzbowski, Richard Kurzynski, Zbigniew Krzywański, Jacek Mielczarski und Krzysztof Perlak. Weiterhin besuchten sie den Friedenspark in Groß Nädlitz und die Kirche in Wüstendorf / Dobrzykowice, wo sie an der Gedenktafel für die Soldaten und im ersten Weltkrieg gefallene Dorfbewohner Grablichter anzündeten.

Auf dem Klosterfriedhof und somit auch am Grab von P. Leisner wurde am Abend der Allerheiligen eine Andacht bei Teilnahme der Ordensbrüder und Vertreter der Pfarrgemeinde aus Carlowitz gehalten.

Am eigentlichen Allerseelentag wurde für die Verstorbenen aus unseren Familien die hl. Messe in der Kapelle de Hedwigschwestern zelebriert.

Wszystkich Świętych i Dzień Zaduszny

W uroczystość Wszystkich Świętych uświadamiamy sobie łączność ze świętymi, wyznając w Credo: „Wierzę w świętych obcowanie”. Ta prawda dotyczy również naszych zmarłych, których wspominamy 2 listopada. Jednak ze względów praktycznych (dzień wolny) odwiedzamy cmentarze już 1 listopada.

Właśnie tego dnia grupa zaangażowanych parafian już wcześnie rano udała się na kilka cmentarzy, aby postawić znicze na grobach niemieckich żołnierzy poległych w obu wojnach, oraz na grobie o. Bernardyna wieloletniego duszpasterza niemieckiego we Wrocławiu.

Głównym akcentem tego dnia była msza św., którą celebrował o. Marian Arndt, wygłaszając też kazanie. Wspominając świętych, których czcimy, nawiązał do Błogosławieństw ewangelicznych realizowanych w życiu tych, których uważamy za świętych.

2 listopada po południu modlitwa za zmarłych zgromadziła wiernych wokół Eucharystii. W czasie mszy św. odczytano imiona naszych zmarłych, jednak sama msza była w intencji wszystkich zmarłych.

MAr