Am 22. Juni kamen die Mitglieder der Gemeinde zur Bibelstunde in den Gemeindesaal. Als Hauptthema war die Fortsetzung der Erklärung der biblischen Texte über den Ort der Kreuzigung.
Na „godzinie biblijnej” omawialiśmy teksty biblijne mówiące o miejscu ukrzyżowania Chrystusa. W drugiej części p. Ania Przytulecka opowiadała o Norymberdze i Ratyzbonie.
Im zweiten Teil erzählte Frau Anna Przytulecka ihre Erinnerungen an die Frankenlandreise.
Erinnerungen an die Frankenreise im Juni 2017
Vorige Woche unternahm ich eine sentimentale Reise ins Frankenland und genauer gesagt nach Nürnberg und Regensburg. Es war die Zeit, wenn ich jedes Jahr einen polnisch -deutschen Austausch geleitet habe, daher sentimental. Was man aber vorher nicht gesehen hatte, konnte man nächstes Mal nachholen. Und das war auch diesmal so.
In Nürnberg habe ich mit meiner Gruppe die Nord- und die Südseite der Altstadt besichtigt, also die Sebalder Seite und die Lorenzer Seite. Auf der Sebalder Seite sind folgende Bauwerke sehenswert wie: die Frauen- und Sebalduskirche, Schöner Brunnen, Hauptmarkt, Rathaus, Kaiserburg, Weißgerberstraße, Albrecht Dürer Haus, Pilatus Haus und auf der Lorenzer Seite (diese Seite trennt von der Sebalder Seite der Fluss Pegnitz) die Lorenzkirche und der Lorenzer Platz. Frauen- und Sebalduskirche sind die bekanntesten Kirchenbauten der Stadt. Die Frauenkirche, heute römisch – katholische Stadtpfarrkirche, steht neben dem berühmten Brunnen und die Sebalduskirche ist eine mittelalterliche Kirche.
Albrecht Dürer Haus ist eine schöne Stelle im Zentrum der Stadt. Ein sehr interessantes Museum, das sich in einem alten Fachwerkhaus befindet. Dort hat Dürer gewohnt und gearbeitet. Das Museum ist schön und ansprechend, der Audioguide in Deutsch, hat gut funktioniert. Zu erwähnen ist Nürnberger Burg – Wahrzeichen der Stadt, eigentlich sind das zwei Burgen in einem: auf der einen Seite die ältere Burggrafenburg und auf der anderen die jüngere Kaiserburg. Sie ist also eine Doppelburg.
Es ist ein imposantes Mauerwerk mit grandioser Aussicht, schöne Gärten, hohe Türme, ein tiefer Burggraben, echt tolles Bauwerk und wirklich sehenswert. Am Hauptmarkt findet jedes Jahr der Weihnachtsmarkt statt. Bis zum 14.Jh. war hier ein jüdisches Stadtviertel. Während des Judenpogroms wurde das Viertel zerstört und 562 Personen verbrannt.
Am nächsten Tag fuhren wir nach Regensburg. Es liegt an der Donau und hat auch viele bedeutende Bauwerke: der Dom St Peter, Alte Kapelle, die Basilika St. Emmeram, Altes Rathaus, die Steinerne Brücke und das Schloss Thurn und Taxis.
Die Steinerne Brücke ist das Symbol der Stadt, hat 310 M Länge und wurde in den Jahren 1135-1146 gebaut. Die Brücke ist ein Vorbild für andere Brücken, z.B. für die Carlsbrücke in Prag. Das Schloss Thurn und Taxis entstand nach dem Umbau der Klosteranlagen. Früher stand hier das Benediktinerkloster um 700 gegründet. Alte Kapelle wurde an der Stelle des romanischen Tempels gegründet. Außen ist sie unscheinbar, im Innern dagegen ist sie im Rokoko Stil mit wundervollen Goldverzierungen, bunten Plafonds und einer einzigartigen Stuckarbeit. Die Basilika St. Emmeram ist der einzige Benediktinerbau mit Rokoko Inneren und Fresken, die das Leben des Hl. Benedictus darstellen. In der Grabkammer ruhen die sterblichen Überreste der ersten Bischöfe von Regensburg.
Am dritten Tag stand auf dem Programm der Historische Kunstbunker und der Justizpalast. Im Justizpalast haben ab November 1945 bis zum Oktober 1946 Prozesse der Nazis stattgefunden. Und im Historischen Kunstbunker, im ausgehöhlten Bunker im Felsen wurden während des Krieges Nürnberger Kunstwerke und von den Nazis gestohlene Kunstschätze aus ganz Europa aufbewahrt wie z. B. Skulpturen vom Altar von Veit Stoß aus der Marienkirche in Krakau.
Die Kathedrale St. Peter in Regensburg möchte ich im nächsten Artikel genauer beschreiben.
Bearbeitung Anna Przytulecka