Die hl. Messe am 28. Mai, am Sonntag, an dem in Polen Christhimmelfahrt gefeiert wird, begann mit der Einführung der Erstkommunikanten, die bereits in ihren Gemeinden die Erstkommunion empfangen haben, in die Kirche. Andächtig uns sehr ergriffen, mit brennenden Kerzen schritten Julia und Marcel mit den Priestern Pater Marian und Pater Leo zum Altar. Nachdem die Kinder die Plätze neben ihren Eltern die mit weißem Tuch dekorierten Bank besetzt hatten, wurden sie vom Seelsorger der deutschen Gemeinde sehr herzlich begrüßt. Auch in seiner Predigt knüpfte Pater Marian an die hl. Kommunion und die Himmelfahrt an. In der Geburtsgeschichte Christi heißt es, dass das Kind, das Maria gebären wird Immanuel heißen soll (cf Mt 1,23). Immanuel bedeutet „Gott mit uns“. Das Kind kommt auf die Welt und wird jedoch Jesus genannt. Wir verstehen es allerdings erst an den Abschiedsworten Jesu an die Apostel: „Ich bin bei euch“ vor der Himmelfahrt. Immanuel – „Gott mit uns“ hat sich erfüllt; Jesus ist dieser „Gott mit uns“, weil er „bei uns ist“. Jesus heißt nicht Immanuel, er ist Immanuel. ER bleibt bei uns im wahrsten Sinne in der hl. Kommunion, sagte der Prediger.
Die Erstkommunikanten und ihre Familienmitglieder trugen auch zur Gestaltung der Eucharistie bei. Die erste Lesung las Marcels Großmutter vor, die zweite Lesung las Julia und ihr Vater trug die Fürbitten vor. Vor der Kommunion sprach Marcel das Gebet: Ich bin klein, mein Herz ist rein. Soll niemand drin wohnen als Jesus allein. Amen.
Die Austeilung der Kommunion wurde von Ave Maria, gespielt von Ania Przytulecka begleitet.
Abschließend gratulierte Pater Arndt den Erstkommunikanten und wünschte ihnen, damit Jesus immer in ihren Herzen bleibt.
Auch viele Gemeindemitglieder gratulierten Julia und Marcel und überreichten ihnen Blumen und kleine Geschenke. Julia und ihre Mutter verteilten an alle Anwesenden Süßigkeiten. „Es war eine sehr schöne und ergreifende Feier“ sagten die Teilnehmer der Eucharistie.