OLYMPUS DIGITAL CAMERAW 4 Niedzielę Adwentu O. Leon Szymiczek głosił kazanie w czasie Mszy św. dla wspólnoty niemieckiej.

P. Leo Szymiczek OFM predigte am 4 Adventssonntag beim Gottesdienst in der Kapelle bei den Hedwigschwestern (am Foto die Kapelle wo die deutschen Andachten gefeiert werden):

„1. Überall sieht es weihnachtlich aus: in den Kirchen, auf den Straßen, in den Geschäften. Geschenke wurden schon ins Weihnachtspapier eingepackt und warten auf die kleinen Empfänger: die Kinder. Bei dieser Weihnachtsstimmung wollen wir aber nicht vergessen, dass im Zentrum Jesus Christus Erlöser der Welt stehen muss. Am Hl. Abend wollen wir unsere Freude zum Ausdruck bringen, dass vor Zweitausend Jahren Gott Mensch geworden ist, um uns zu erlösen. Darum rechnen wir unser Zeitalter nicht mehr nach den verflossenen Jahren seit der Romgründung, sonder seit der Christi Geburt.

2. Vergessen wir aber nicht die Frau, die wir vor unseren Augen aus der Darstellung „Herbergesuche“ haben. Sie ging mit ihrem Bräutigam Josef, am Vigiltage der Geburt ihres Sohnes, von Tür zu Tür und suchte nach einem Plätzchen für die Geburt.
Das Evangelium des heutigen Sonntages stellt sie in die Mitte des Berichtes und nennt sie die „Begnadete“. Maria nimmt eine besondere Stellung in der Heilsgeschichte ein. Indem sie dem Erlöser einen menschlichen Leib schenkte, wirkte sie aktiv mit ihrem Sohn an der Erlösung der Menschen. Durch diese Mitwirkung ist Maria auch Mutter aller Menschen geworden. Sie hat uns das Leben der Gnade geschenkt, da sie zusammen mit ihrem Sohn das übernatürliche Leben der Menschen wiederhergestellt hat.
Diese Mutterschaft Marias wird im Unterschied zu ihrer leiblichen Mutterschaft „geistige Mutterschaft“ genant. Sie begann im Augenblick der Menschwerdung des Wortes in ihrem jungfräulichen Schoß. Als sie Mutter Jesu, des Erlösers wurde, wurde sie zugleich Mutter aller Erlösten.
3. Wenn wir am Hl. Abend in die Krippe schauen werden, das Jesuskind betrachten dann werfen wir unseren Blick auch auf die Mutter dieses Kindes. Weil sie auch unsere Mutter ist, dürfen wir sagen: Christus ist unser Bruder geworden.”