Die Familie Barnowski organisierte ein Familienausflug. Herr Stefan mit Frau Waltraud, Tochter und Söhnen sowie Schwiegerkindern, Enkelinnen und Enkeln besuchten die Heimat der Vorfahren.

Man spricht heute verhältnismäßig oft von einer im Steigen begriffenen Distanz, ja sogar von einer immer größer werdenden Kluft zwischen den Generationen. Auch versucht man, dies durch die Ergebnisse einiger Untersuchungen zu belegen. Dass es berechtigt ist, von einer Entfernung der Generationen voneinander zu reden, lässt sich nicht leugnen. Inwieweit sie heute aber größer ist, als sie es in der Vergangenheit war, lässt sich nur schwer einschätzen. Tatsache bleibt, dass die Generationen einander brauchen, dass sie sich ergänzen müssen und nicht total getrennt voneinander leben können.

Die Kinder und Jugendlichen brauchen ihre Eltern; sie profitieren von deren Erfahrung, auch wenn sie das nicht immer wahrhaben wollen. Doch umgekehrt bedürfen auch wir Erwachsene, gleich ob als Eltern, Großeltern oder Kinderlose, der Kinder und der Jugendlichen. Sie bereichern uns durch ihren Enthusiasmus, ihren Idealismus, ihre Offenheit, ihre Frische und Begeisterungsfähigkeit, ihre Unbekümmertheit und ihren hoffnungsvollen Blick in die Zukunft. Es geht also um ein Verhältnis gegenseitigen Gebens und Nehmens.

Ich glaube das hat die Familie Barnowski gut verstanden. Gemeinsame Zeit mit mehreren Generationen der eigenen Familie, bring viel ein in gegenseitiges Verständnis und Kennenlernen der Probleme und Erwartungen beider Seiten.

Und noch etwas mehr; während dieses Ausfluges fand man auch Raum für ein gemeinsames Gebet in der Pfarrkirche der Hl Familie, der Heimatkirche seiner Eltern, in der er auch getauft wurde.

Zu diesem Anlass bereitete Herr Barnowski ein Gebet vor, das er auch persönlich vortrug:

»Herr und Gott, Jesus Christus, wir danken Dir für diese gemeinsamen Tage, die wir hier in dieser schönen Stadt, in diesem schönen Land verbringen dürfen.

Wir denken an diesem Ort an unsere Eltern, Großeltern, Urgroßeltern und die vielen Generationen unserer Vorfahren, die hier geboren wurden, lebten und arbeiteten und die in dieser Erde ruhen. Wir bitten für sie alle, gib ihnen den ewigen Frieden bei Dir.

In dieser Kirche fühlen wir uns besonders mit meinen Eltern, euren Großeltern bzw. Urgroßeltern Gertrud und Johannes Barnowski verbunden. Es war ihre heimatliche Pfarrkirche nachdem sie das Reihenhaus im Grünen in Zimpel beziehen konnten. In den ersten Jahren waren sie hier sicher sehr glücklich, bis die Schatten des Krieges sie einholten.

Wir bitten Dich Herr besonders für diese Beiden, denen wir alle so Vieles verdanken. Vergelte Du ihnen alles Gute was sie an uns und für uns getan haben.

Weiter hoffen wir guter Gott, dass Du auch uns und unsere Familien weiterhin auf guten Wegen führst, uns im Glauben, in der Hoffnung und in der Liebe zu Dir und untereinander stärkst, damit wir auch künftig als Familie untereinander Halt und Hilfe finden.«

MAr


Wycieczka rodzinna

Była to kilkupokoleniowa wycieczka do historycznych miejsc związanych z życiem dziadków i pradziadków pana Stefana Barnowskiego, który ze swoją rodziną, córkami i zięciami, wnukami i wnuczkami odwiedził Wrocław.

Pan Barnowski urodził się na Sępolnie, podobnie jak jego rodzice i dziadkowie. W ramach poznawania historii rodziny zaplanowano wizytę w kościele św. Rodziny na Sępolnie. W związku z tym zaproszono również duszpasterza mniejszości niemieckiej o. Mariana, aby przeprowadził krótkie nabożeństwo z błogosławieństwem.

Bardzo wzruszająca była modlitwa, którą przygotował i odczytał sam pan Stefan. W modlitwie wiernych aktywnie brali udział uczestnicy nabożeństwa, a całość zakończono błogosławieństwem i oczywiście pamiątkowym zdjęciem.

MAr