Wir haben die biblischen Texte über den Gottes Bund mit dem Menschen gelesen und erklärt. Diesmal (am 09 Juni 2016) konzentrierten wir uns auf diesen Bund, den Gott mit Mose und mit dem auserwählten Volk am Sinai-Berg geschlossen hat.

„Der Herr sprach zu Mose: steig zum Herrn hinauf… die anderen dürfen nicht näher kommen und das Volk darf den Berg nicht mit ihm zusammen besteigen. Mose kam und übermittelte dem Volk alle Worte und Rechtsvorschriften des Herrn. Das ganze Volk antwortete einstimmig und sagte: Alles, was der Herr gesagt hat, wollen wir tun. Mose schrieb alle Worte des Herrn auf. Am nächsten Morgen stand er zeitig auf und errichtete am Fuß des Berges einen Altar und zwölf Steinmale für die zwölf Stämme Israels. Er schickte die jungen Männer Israels aus. Sie brachten Brandopfer dar und schlachteten junge Stiere als Heilsopfer für den Herrn. Mose nahm die Hälfte des Blutes und goss es in eine Schüssel, mit der anderen Hälfte besprengte er den Altar. Darauf nahm er die Urkunde des Bundes und verlas sie vor dem Volk. Sie antworteten: Alles, was der Herr gesagt hat, wollen wir tun; wir wollen gehorchen. Da nahm Mose das Blut, besprengte damit das Volk und sagte: Das ist das Blut des Bundes, den der Herr aufgrund all dieser Worte mit euch geschlossen hat.… und sie aßen und tranken.“ (Ex 24,1-11)

Bemerkenswert sind manche Aspekte. Gott kommt mit der Initiative, aber das Volk nimmt dankbar diese Initiative an, und stimmt zu: „wir wollen gehorchen“. Das Ritus dieses Bundesschlusses: Errichtung des Altares, das Opfer, das Ritus mit dem Blut des Bundes und schließlich ein Opfermahl scheinen wichtig zu sein.

Bestimmte Ähnlichkeiten zum Opfer Jesu Christi und das Vorgehen im Abendmahlsaal sind nicht zu übersehen.