{"id":6600,"date":"2021-05-08T08:45:12","date_gmt":"2021-05-08T06:45:12","guid":{"rendered":"https:\/\/katholische-seelsorge.franciszkanie.com\/?p=6600"},"modified":"2021-05-08T12:07:00","modified_gmt":"2021-05-08T10:07:00","slug":"der-gute-hirt-hl-messen-in-deutsch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/katholische-seelsorge.franciszkanie.com\/index.php\/2021\/05\/der-gute-hirt-hl-messen-in-deutsch\/","title":{"rendered":"Der gute Hirt. Hl. Messen in deutsch"},"content":{"rendered":"<p>In der Osterzeit wird Jesus h\u00e4ufig, unter anderem als der gute Hirt dargestellt. Je nach Br\u00e4uchen und \u00f6rtlichen Geschmack und Vorliebe, werden auch Postkarten mit \u201eFrohe Ostern\u201c-w\u00fcnschen mit einem Bild des guten Hirten verschickt.<br \/>\nSelbstverst\u00e4ndlich ist das ein Bild, ein Gleichnis, das man als Metapher betrachten muss. Besonders jetzt, in der Zeit der Abst\u00e4nde, der Verbote der Unsicherheit w\u00fcnscht man den bedrohten \u201eSchafen\u201c einen wirklich \u201eguten Hirten\u201c, der sie mit allen Kr\u00e4ften beh\u00fctet.<br \/>\nDiese Denkweise, steckt tief in der Bibel. \u201eHirt\u201c ist in der altorientalischen Bildersprache eine gel\u00e4ufige Metapher f\u00fcr \u201eHerrscher\u201c und \u201eweiden\u201c steht ebenso h\u00e4ufig f\u00fcr \u201eregieren\u201c.<br \/>\nBemerkenswert ist allerdings, dass man in Israel nicht den irdischen K\u00f6nig, sondern ausschlie\u00dflich Gott als \u201ewahren Hirten\u201c sah. \u201eDu Hirte Israels, h\u00f6re, der du Josef weidest wie eine Herde!\u201c wird Gott im angesprochen (Ps 80,2); und \u201eWir aber sind dein Volk, die Herde deiner Weide\u201c (Ps 79,13). Nicht nur das Volk, aber auch der einzelne Mensch wei\u00df sich von der Hirtensorge Gottes getragen, wie es in besonders sch\u00f6nen Worten ausgedr\u00fcckt wird: \u201eDer Herr ist mein Hirte, nichts wird mir fehlen. Er l\u00e4sst mich lagern auf gr\u00fcnen Auen und f\u00fchrt mich zum Ruheplatz am Wasser\u2026 Muss ich auch wandern in finsterer Schlucht, ich f\u00fcrchte kein Unheil, denn du bist bei mir, dein Stock und dein Stab geben mir Zuversicht.\u201c (Ps 23,1-4).<br \/>\nIm Hirtenbild sieht man deutlich die v\u00e4terlichen Z\u00fcge Gottes, seine G\u00fcte, Menschenfreundlichkeit und Z\u00e4rtlichkeit: \u201eWie ein Hirt f\u00fchrt er seine Herde zur Weide, er sammelt sie mit starker Hand. Die L\u00e4mmer tr\u00e4gt er auf dem Arm, die Mutterschafe f\u00fchrt er behutsam.\u201c (Jes 40,11).<br \/>\nJesus stellt sich als Hirten vor und setzt die biblische Bildersprache fort. Er verst\u00e4rkt die Aussage mit dem Einsatz seines Lebens: \u201eDer gute Hirt gibt sein Leben hin f\u00fcr die Schafe.\u201c (Joh 10,11).<br \/>\nJesus festigt und vertieft die Beziehung, die zwischen Hirt und Herde besteht, indem er betont: F\u00fcr mich sind meine Schafe keine \u201eHerdentiere\u201c, sondern einzelne Individuen, von denen ich jedes in seiner Eigenart kenne und liebe: \u201eIch kenne die Meinen und die Meinen kennen mich, wie mich der Vater kennt und ich den Vater kenne; und ich gebe mein Leben hin f\u00fcr die Schafe.\u201c (Joh 10,14-15). Und dieses Kennen und Lieben ist gegenseitig.<br \/>\nSp\u00e4testens jetzt merken wir, dass wir die Alltagswirklichkeit eines Herden- und Weidebetriebs l\u00e4ngst hinter uns gelassen haben. Welcher Hirt setzt wirklich sein Leben f\u00fcr seine Herde aufs Spiel? Diese enge und lebendige, ja lebenspendende Beziehung entsteht nur zwischen Gott und den Menschen, zwischen dem Heiland und den \u201eSeinen\u201c, dem der an ihn glaubt und vertraut.<br \/>\nOhne Jesus ist unser Leben von dunklen M\u00e4chten bedroht. Wir f\u00fchlen uns ins Dasein geworfen ohne Sinn und Ziel, hilflos wie ausgesetzte Kinder.<br \/>\nSo entfaltet sich das Bild des guten Hirten als ein Bild der \u00fcbergro\u00dfen Zuwendung Gottes, als ein Bild der N\u00e4he Gottes zu den Seinen.<br \/>\nIn der Pandemiezeit f\u00fchlt sich so mancher wie ein verlorenes Schaf, einsam, verlassen, vergessen. In Jesus finden&nbsp; wir den guten Hirten, der nicht m\u00fcde wird uns aufzusuchen. In ihm finden wir Zuversicht und Geborgenheit, ja sogar neues Leben.<br \/>\nIn Jesus selbst erreicht dieses Bild seinen un\u00fcberbietbaren H\u00f6hepunkt: Da ist nicht nur einer, der sich um die Seinen sorgt, der den Seinen seine N\u00e4he schenkt, sondern der bereit ist, f\u00fcr die Seinen aufs Ganze zu gehen, selbst wenn es ihn das Leben kosten wird. Da ist einer, der bereit ist, die Seinen zu sch\u00fctzen, indem er selbst sich dem Finsteren, dem B\u00f6sen entgegenstellt. Seine eigene Person wird f\u00fcr jene, die sich bei ihm bergen, zum Schutzschild gegen die Gewalt des Todes.<\/p>\n<p><strong>Hl. Messen <\/strong><strong>in der deutschen Gemeinde<br \/>\n<\/strong>Die hl. Messen in deutscher Sprache werden jetzt, jeden Sonntag, um 10.00 Uhr bei den Marienschwestern ul. Kominka 3\/5 gehalten.<br \/>\nDie Kapelle bei den Hedwigschwestern (ul. S\u0119pa Szarzy\u0144skiego) ist weiterhin geschlossen.<br \/>\nWir sind im Gebet verbunden. W\u00fcnsche Gesundheit, Geduld und Ausdauer. Bleiben Sie gesund.<\/p>\n<p><strong>Msze \u015bw.<br \/>\n<\/strong>Niedzielne Msze \u015bwi\u0119te po niemiecku, we Wroc\u0142awiu s\u0105 odprawiane tymczasowo w kaplicy u si\u00f3str N.M.Panny przy ul. Kominka 3\/5.<br \/>\nMsze \u015bw. poza Wroc\u0142awiem \u2013 wed\u0142ug planu.<br \/>\n\u017bycz\u0119 zdrowia, si\u0142y i cierpliwo\u015bci.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In der Osterzeit wird Jesus h\u00e4ufig, unter anderem als der gute Hirt dargestellt. Je nach Br\u00e4uchen und \u00f6rtlichen Geschmack und Vorliebe, werden auch Postkarten mit \u201eFrohe Ostern\u201c-w\u00fcnschen mit einem Bild des guten Hirten verschickt. Selbstverst\u00e4ndlich ist das ein Bild, ein Gleichnis, das man als Metapher betrachten muss. Besonders jetzt, in der Zeit der Abst\u00e4nde, der [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":6602,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_exactmetrics_skip_tracking":false,"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"categories":[3,35],"tags":[],"class_list":["post-6600","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-aktualnosci","category-wiadomosci-2021"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/katholische-seelsorge.franciszkanie.com\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6600","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/katholische-seelsorge.franciszkanie.com\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/katholische-seelsorge.franciszkanie.com\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/katholische-seelsorge.franciszkanie.com\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/katholische-seelsorge.franciszkanie.com\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=6600"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/katholische-seelsorge.franciszkanie.com\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6600\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":6601,"href":"https:\/\/katholische-seelsorge.franciszkanie.com\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6600\/revisions\/6601"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/katholische-seelsorge.franciszkanie.com\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media\/6602"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/katholische-seelsorge.franciszkanie.com\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=6600"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/katholische-seelsorge.franciszkanie.com\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=6600"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/katholische-seelsorge.franciszkanie.com\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=6600"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}