{"id":4598,"date":"2018-11-03T11:02:14","date_gmt":"2018-11-03T10:02:14","guid":{"rendered":"http:\/\/katholische-seelsorge.franciszkanie.com\/?p=4598"},"modified":"2018-12-02T22:33:17","modified_gmt":"2018-12-02T21:33:17","slug":"der-schiefe-turm-in-frankenstein","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/katholische-seelsorge.franciszkanie.com\/index.php\/2018\/11\/der-schiefe-turm-in-frankenstein\/","title":{"rendered":"Der Schiefe Turm in Frankenstein"},"content":{"rendered":"<p>Eine Erinnerung an die Wallfahrten im Sommer dem 8. Juli 2018 ist unter anderen auch die Besichtigung des Schiefen Turmes. Auf dem R\u00fcckweg aus Wartha besuchten wir Frankenstein \/ Z\u0105bkowice \u015al\u0105skie, um den immer noch zu wenig bekannten Schiefen Turm zu besichtigen. <!--more-->Die meisten der Pilgern hatten zum ersten Mal die Gelegenheit diese Sehensw\u00fcrdigkeit zu sehen. Gemeinsam begaben wir uns auf den Turm, wovon wir die sch\u00f6ne Landschaft bewundern und der Geschichte dieses Turmes, die uns der Stadtf\u00fchrer erz\u00e4hlt hat, zuh\u00f6ren konnten.<br \/>\nBis heute kann man nicht mit endg\u00fcltiger Sicherheit sagen, wann und zu welchem Zweck dieser Turm gebaut wurde. H\u00f6chst wahrscheinlich ist das das letzte \u00dcberbleibsel einer Wehrburg, die es noch vor der Stadtgr\u00fcndung an dieser Stelle gegeben haben soll.<br \/>\nDer ehemalige Turmeingang liegt recht hoch \u00fcber dem Boden. Zum Inneren des Turms konnte man somit urspr\u00fcnglich nur mit einer Leiter oder durch Au\u00dfentreppen gelangen. Im Turminneren, im Erdgeschoss, befindet sich ein Raum, der nur von oben zug\u00e4nglich war, dementsprechend k\u00f6nnte es sich dabei um ein Hungerloch, als Gef\u00e4ngnis benutzt, handeln. Heutzutage ist das Verschlie\u00df versch\u00fcttet.<br \/>\nIm Jahre 1444 wurde der Schiefe Turm erstmals mit einer Glocke versehen. 1507 wurde er mit der St.- Anna &#8211; Kirche durch einen \u00fcberdachten Laubengang verbunden, der dem Glockner den Weg von der Kirche bis zum Turm vereinfachte. Im Jahre 1522 hatte der Glockengie\u00dfer Wolf Spittel eine neue Glocke geschaffen, die feierlich eingeweiht und am 7. Juni 1523 aufgeh\u00e4ngt wurde.Ende des 16. Jahrhunderts wurde der Laubengang wieder entfernt, denn auf Grund der Turmneigung bekam die Konstruktion Risse, der Gang drohte einzust\u00fcrzen. Es ist nicht genau bekannt warum der Turm sich zur Seite neigte. Aus schriftlichen Quellen geht hervor, dass dieses (zum ersten Mal) im Sp\u00e4therbst 1598 passierte. Allgemein wird angenommen, dass der Grund daf\u00fcr Erdbeben gewesen sein k\u00f6nnten, die man am 15. September 1590 notierte.Heutzutage betr\u00e4gt der \u00dcberhang der Turmspitze 2,14 m von der Vertikale. An dieser Stelle muss hinzugef\u00fcgt werden, dass der \u00dcberhang noch im Jahre 1977 1,98 m betrug, wie man bei damals durchgef\u00fchrten Messungen feststellte. 1858 brannte die Altstadt fast vollst\u00e4ndig ab, dabei ist auch der oberste Teil des Turmes zerst\u00f6rt worden. Nach dem Brand wollten die Stadtbeh\u00f6rden den Turm abrei\u00dfen, da die teilweise ausgebrannte Ruine auf die benachbarten H\u00e4user zu st\u00fcrzen drohte. Letzten Endes, nachdem man Baugutachter zur Rate gezogen hatte wurde beschlossen, dass der ausgebrannte Teil des Turmes wieder aufgebaut werden sollte. Beim Wiederaufbau wurden die Turmzinnen in Form von Schwalbenschw\u00e4nzen gemauert.Nach dem Wiederaufbau erreichte der Turm eine H\u00f6he von 34 m. An der S\u00fcdseite des Turms baute man einen neuen Turmeingang in Form eines kleinen T\u00fcrmchens an. Das Eingangs-T\u00fcrmchen wurde im Inneren mit einem spiralf\u00f6rmigen Treppenhaus versehen. Die Bauarbeiten wurden am 11. Oktober 1860 feierlich beendet. Auf der neugebauten Turmspitze befestigte man ein Kreuz. Man setzte es auf eine Kugel, in die man eine Gelegenheitsschrift vom damaligen Pfarrer Johannes Grundeye sowie eine Medaille, die an den Stadtbrand erinnern sollte und von der Stadt gepr\u00e4gt worden war, hineinlegte. Nicht lange sp\u00e4ter wurden drei neue Glocken aufgeh\u00e4ngt.Im Jahre 1863 hatte man eine neue Uhr am Turm angebracht, die von dem Uhrmacher Hoffmann aus Ohlau \/ O\u0142awa gefertigt wurde. Am Ende des Zweiten Weltkriegs hatte man die drei Glocken abgenommen um sie, wie vielerorts im III. Reich, einzuschmelzen. Sie wurden nach Westen abtransportiert, ihr Schicksal ist unbekannt.In der unmittelbaren Nachkriegszeit wurde der Turm nicht genutzt. Erst gegen Ende der 60er Jahre, wurde der Turm dank der Bem\u00fchungen von J\u00f3zef Glabiszewski, des damals wichtigsten, \u00f6rtlichen Heimatkundlers, einer kleinen Renovierung unterzogen und dem Fremdenverkehr zug\u00e4nglich gemacht.An der Au\u00dfenwand des Turmes befinden sich zwei Nischen in denen auf Holz gemalte Bilder hingen, die von einem unbekannten K\u00fcnstler stammen. In der Nische an der Ostseite hing eine Kopie der Sixtinischen Madonna von Rafael, an der Westseite befand sich die Kr\u00f6nung der Muttergottes. Die Bilder wurden in den 90er Jahren abgenommen, konserviert und im Rathaus aufgeh\u00e4ngt. In den Nischen wurden vor kurzem Kopien der Bilder angebracht. 2007 wurde der Schiefe Turm gr\u00fcndlich saniert, dadurch ist er heute pr\u00e4chtiger denn je. Er dient Besuchern von nah und fern als Aussichtspunkt auf die sch\u00f6ne Umgebung der Niederschlesischen Ebene in Norden und dem Glatzer Gebirge im S\u00fcden.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\">(nach dem Fleyer \u201e Der Schiefer Turm\u201c)<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Krzywa Wie\u017ca<\/strong><\/p>\n<p>W drodze powrotnej z naszych pielgrzymek zawsze staramy si\u0119 zwiedzi\u0107 jakie\u015b ciekawe miejsce. Tym razem wyb\u00f3r pad\u0142 na Z\u0105bkowice \u015al\u0105skie, gdzie wst\u0105pili\u015bmy, wracaj\u0105c z Barda \u015al\u0105skiego. Kiedy\u015b ju\u017c zatrzymywali\u015bmy si\u0119 w Z\u0105bkowicach, ale nie mieli\u015bmy okazji zwiedzi\u0107 Krzywej Wie\u017cy.<br \/>\nOkazuje si\u0119, \u017ce wiele os\u00f3b nie wie o jej istnieniu i nie zna historii tego obiektu. Postanowili\u015bmy nadrobi\u0107 te zaleg\u0142o\u015bci. Wychodz\u0105c z rynku w kierunku Krzywej Wie\u017cy, najlepiej wida\u0107, jak w rzeczywisto\u015bci jest pochylona. W tym te\u017c miejscu zrobili\u015bmy pami\u0105tkowe, grupowe zdj\u0119cie.<br \/>\nPod wie\u017c\u0105 czeka\u0142 ju\u017c na nas przewodnik pan Piotr Ankowski, kt\u00f3ry w ciekawy i pasjonuj\u0105cy spos\u00f3b opowiedzia\u0142 nam histori\u0119 tego zabytku. Weszli\u015bmy na g\u00f3r\u0119, na I pi\u0119tro, gdzie znajduje si\u0119 sala tortur, kt\u00f3ra jest nawi\u0105zaniem do pomieszczenia na parterze. Mo\u017cna do niego wej\u015b\u0107 jedynie od g\u00f3ry, dlatego przyjmuje si\u0119, \u017ce s\u0142u\u017cy\u0142o jako wi\u0119zienie. Na nast\u0119pnym pi\u0119trze znajduje si\u0119 grafika ilustruj\u0105ca histori\u0119 tej budowli.Z samego szczytu wie\u017cy rozci\u0105ga si\u0119 wspania\u0142a panorama. Na p\u00f3\u0142nocy, na R\u00f3wninie Dolno\u015bl\u0105skiej, widoczna jest g\u00f3ra \u015al\u0119\u017ca, na po\u0142udniu g\u00f3ry Kotliny K\u0142odzkiej oraz Jesieniki, z najwy\u017cszym szczytem Pradziadem.<\/p>\n<p>Piotrze, serdecznie dzi\u0119kujemy i do zobaczenia ponownie na Krzywej Wie\u017cy.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\">MAr<\/p>\nngg_shortcode_0_placeholder\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine Erinnerung an die Wallfahrten im Sommer dem 8. Juli 2018 ist unter anderen auch die Besichtigung des Schiefen Turmes. 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