{"id":4510,"date":"2018-10-29T16:19:55","date_gmt":"2018-10-29T15:19:55","guid":{"rendered":"http:\/\/katholische-seelsorge.franciszkanie.com\/?p=4510"},"modified":"2018-12-22T15:06:20","modified_gmt":"2018-12-22T14:06:20","slug":"rabbuni-ich-mochte-wieder-sehen-konnen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/katholische-seelsorge.franciszkanie.com\/index.php\/2018\/10\/rabbuni-ich-mochte-wieder-sehen-konnen\/","title":{"rendered":"Rabbuni, ich m\u00f6chte wieder sehen k\u00f6nnen"},"content":{"rendered":"<p>Am Sonntag, den 28. Oktober 2018, im liturgischen Kalender war es der 30. Sonntag im Jahreskreis, predigte in der hl. Messe f\u00fcr die deutsche Gemeinde in Breslau P. Leo Szymiczek OFM. Die Predigt kann man hier nachlesen.<\/p>\n<p><strong>Niedzielna homilia o Bartymeuszu<\/strong><\/p>\n<p>W niedziel\u0119 dnia 28 pa\u017adziernika 2018 homili\u0119 g\u0142osi\u0142 o. Leon, kt\u00f3ry nawi\u0105za\u0142 do Ewangelii o uzdrowieniu Bartymeusza. Ten niewidomy \u017cebrak u bram Jerycha doczeka\u0142 si\u0119 wyj\u0105tkowego dnia w swoim \u017cyciu, gdy przez miasto przechodzi\u0142 Jezus z Nazaretu. Bartymeusz us\u0142yszawszy o tym, zacz\u0105\u0142 wo\u0142a\u0107: <em>Jezusie, Synu Dawida, ulituj si\u0119 nade mn\u0105<\/em>. Nazwanie Zbawiciela Synem Dawida jest wyznaniem wiary. Jezus dostrzegaj\u0105c wiar\u0119 Bartymeusza, przywraca mu wzrok. Kaznodzieja o. Leon rozwin\u0105\u0142 w\u0105tek o \u015bwietle wiary w naszym \u017cyciu.<br \/>\nZdj\u0119cie przedstawia miejsce, gdzie odkryto zabudowania Jerycha z czas\u00f3w Nowego Testamentu. S\u0105 to pozosta\u0142o\u015bci architektoniczne skromnej zabudowy. Na kolejnej fotografii widzimy wsp\u00f3\u0142czesnego jerozolimskiego \u017cebraka, kt\u00f3ry tak jak Bartymeusz z wiar\u0105 wyci\u0105ga r\u0119k\u0119 po ja\u0142mu\u017cn\u0119.<br \/>\nMy tak\u017ce pe\u0142ni wiary i nadziei chcemy wo\u0142a\u0107: <em>Jezusie, Synu Dawida, ulituj si\u0119 nade mn\u0105<\/em>, aby Syn Bo\u017cy uleczy\u0142 nasze zranienia, umacniaj\u0105c nasz\u0105 wiar\u0119.<\/p>\n<p>Na zdj\u0119ciach jest Jerycho. okolica gdzie by\u0142o miasto w czasach Jezusa, oraz niewidomy \u017cebrak w dzisiejszej Jerozolimie.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p><strong>Die Predigt<\/strong><\/p>\n<p>Der franz\u00f6sische Existenzialist und Atheist, Jean Paul Sartre, hat das Leben der Menschen von Heute so geschildert: \u201eDas Leben des Menschen ist wie ein dunkler Kahn auf dem dunklen Meer unter einem dunklen Himmel mit einem Steuermann an Bord, der blind und taub ist.\u201d Es ist ein d\u00fcsteres Bild, das Sartre aufgezeichnet hat. Als Atheist lebte er fern von Gott, in einem Hotel in Paris. Seine Lebensgef\u00e4hrtin war Simone de Bevoire, eine bekannte Feministin in ganz Europa. Es wundert uns nicht, dass der ungl\u00e4ubige Sartre das Leben der Menschen so traurig geschildert hat. Er ist blind geworden, in seinem Unglauben geblieben und von allen verlassen 1980 verstorben.<br \/>\nHeute h\u00f6rten wir das Evangelium von einem blinden Mann Bartim\u00e4us, der \u00fcber sich auch nur einen dunklen Himmel hatte. Es geschah aber etwas ganz wichtiges in seinem Leben. Als er von Jesus h\u00f6rt, ruft er mit gro\u00dfer Sehnsucht: \u201eSohn Davids, Jesus, hab Erbarmen mit mir!\u201c Obwohl er blind ist, wei\u00df er, wer Jesus ist: der Sohn Davids, der Messias.<br \/>\nDa bleibt Jesus stehen und l\u00e4sst ihn rufen. Jesus schickt Menschen aus, die dem blinden Bettler zureden: \u201eHab nur Mut, steh auf, er ruft dich.\u201c Da wirft Bartim\u00e4us seinen Mantel weg, springt auf und l\u00e4uft auf Jesus zu. Man sp\u00fcrt f\u00f6rmlich, wie der Mantel wegfliegt und wie da alles von ihm wegf\u00e4llt, was ihn schwer macht und zu Jesus hindert. Wer zu Jesus will, l\u00e4sst alles zur\u00fcck, was zwischen ihm und Gott steht. So war es im Leben des Heiligen Franz von Assisi und im Leben des Hl. Bruder Klaus von der Fl\u00fce. Er betete: \u201eHerr, nimm alles von mir, was mich hindert zu dir.\u201c Auf alles verzichten &#8211; da ist christliche Freiheit. Als Bartim\u00e4us seinen Mantel weggeworfen hatte, entstand in ihm die Sehnsucht seines Herzens: \u201eRabbuni, ich m\u00f6chte wieder sehen k\u00f6nnen.\u201c Jesus heilt den armen Bettler, der mit seinen geheilten Augen nicht nur Jesus sieht, sondern erkennt seine Berufung und seinen Lebensweg: Er folgt Jesus, der von sich gesagt hat: \u201eIch bin das Licht der Welt, wer mir nachfolgt, wird in der Finsternis nicht wandeln, sondern wird das Licht des Lebens haben (Joh 8,12).<br \/>\nWir Christen wurden durch die Taufe in die Kirche eingegliedert. Wir sitzen also nicht in einem dunklen Boot unter einem dunklen Himmel und haben keinen blinden Steuermann, der taub ist. Wir haben einen Steuermann, den Sohn Gottes Jesus Christus. Er ist Mensch geworden, um uns zu erl\u00f6sen, um das Boot der Kirche zum ewigen Heil zu steuern. Jesus wurde in Beetlehem aus der Jungfrau Maria geboren, hat drei\u00dfig Jahre lang in der Verborgenheit in der Familie gelebt. Drei Jahre lang hat er das Evangelium verk\u00fcndet und dann ist er am Kreuz gestorben, um uns die Gnaden zu verdienen, die wir zum ewigen Leben brauchen. Damit diese Erl\u00f6sungsgnaden allen Menschen bis zum Ende der Welt zugewendet werden k\u00f6nnen, hat Christus die Kirche gestiftet.<br \/>\nWer sich dieser Kirche anvertraut, dem werden die Augen ge\u00f6ffnet und er wird erkennen, dass er in einem Boot mit Jesus Christus sitzt, der das Licht der Welt ist. Wir Christen k\u00f6nnen froh und gl\u00fccklich sein, dass wir einen Steuermann haben, der uns zum Himmel f\u00e4hrt. Wir m\u00fcssen ihm uns nur anvertrauen.<\/p>\n<p>Soweit die Predigt.<\/p>\n<p>Bartim\u00e4us war ein im Neuen Testament erw\u00e4hnter blinder Bettler aus Jericho, den Jesus Christus wegen seines Glaubens heilte (Mk 10,46-52).<\/p>\n<p>Vom alten Jericho ist nicht viel zu finden. Man fand nur arch\u00e4ologische \u00dcberreste, die beweisen, in welcher Gegend die Stadt Jericho in der Zeit des Neuen Testaments sein k\u00f6nnte. Die Landschaft dieser Gegend Jerichos zeigt das erste Foto. Das zweite Foto zeigt einen blinden Bettler in Pal\u00e4stina.<\/p>\nngg_shortcode_0_placeholder\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Sonntag, den 28. Oktober 2018, im liturgischen Kalender war es der 30. Sonntag im Jahreskreis, predigte in der hl. Messe f\u00fcr die deutsche Gemeinde in Breslau P. Leo Szymiczek OFM. Die Predigt kann man hier nachlesen. Niedzielna homilia o Bartymeuszu W niedziel\u0119 dnia 28 pa\u017adziernika 2018 homili\u0119 g\u0142osi\u0142 o. 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