{"id":2596,"date":"2017-11-10T23:30:01","date_gmt":"2017-11-10T22:30:01","guid":{"rendered":"http:\/\/katholische-seelsorge.franciszkanie.com\/?p=2596"},"modified":"2017-11-22T00:18:35","modified_gmt":"2017-11-21T23:18:35","slug":"wallfahrt-nach-albendorf","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/katholische-seelsorge.franciszkanie.com\/index.php\/2017\/11\/wallfahrt-nach-albendorf\/","title":{"rendered":"Wallfahrt nach Albendorf"},"content":{"rendered":"<p>Wie jedes Jahr begaben sich die Pilger der Breslauer deutschen Gemeinde am zweiten Augustsonntag mit ihren Anliegen in der Fr\u00fch bei sonnigem Wetter auf den Weg zur Madonna nach Albendorf.<\/p>\n<p>Pielgrzymka do Wambierzyc. W K\u0142odzku na cmentarzu modlili\u015bmy si\u0119 za naszych zmar\u0142ych.<\/p>\n<p><!--more-->Nachdem das Morgengebet und der Rosenkranz um eine gl\u00fcckliche Fahrt und segensreiche Wallfahrt beendet worden waren, konnten wir bei guter Sicht aus den Fenstern des Busses die wundersch\u00f6ne niederschlesische Landschaft bewundern. Bald erschien uns, auf der rechten Seite, die bekannte Silhouette des Zobtenberges (\u015al\u0119\u017ca) und von der Stra\u00dfe aus sah man deutlich auch den Tampadel (T\u0105pad\u0142a), einen H\u00fcgel, der an der S\u00fcdseite des Zobtens anlehnt.<\/p>\n<p>Nach einigen Kilometern sahen wir in der Ferne, auf derselben Seite im Westen das Eulengebirge (G\u00f3ry Sowie), mit dem h\u00f6chsten Berg der Hohen Eule (Wielka Sowa).<\/p>\n<p>Das Panorama hat sich mit jedem Kilometer ge\u00e4ndert. Als wir Frankenstein (Z\u0105bkowice \u015al.) verlassen haben, konnten wir eine entz\u00fcckende Landschaft von allen Seiten besichtigen. Auf der linken Seite Richtung Osten konnten wir deutlich auf einem H\u00fcgel die m\u00e4chtigen T\u00fcrme des Schlosses in Kamenz (Kamieniec \u015al.) sehen. Dann weiter rechts in der Ferne, kaum zu erkennen im Nebel, erblickten wir ein Teil des Altvatergebirges (Jeseniki) auf der Tschechischen Seite. Weiterhin rechts ganz deutlich kam das Reichensteiner Gebirge (G\u00f3ry Z\u0142ote, Rychlebsk\u00e9 hory), Grenzgebirge zu Tschechien, zum Vorschein. Und direkt vor uns, sahen wir die Kette der Warthaer Berge (G\u00f3ry Bardzkie) die die Nordgrenze des Glatzer Kessel bilden.<\/p>\n<p>In Wartha fuhren wir neben der Wallfahrtskirche, vorbei, zu der wir vor einem Monat pilgerten. Dann ging es bergauf, bis zum Pass. Nur noch paar hundert Meter, und vor unseren Augen zog sich ein Panorama fast \u00fcber die ganze Grafschaft Glatz. Rechts vor uns besichtigten wir am Horizont das Heuscheuergebirge (Szczeliniec); im Vorbeifahren sahen wir direkt vor uns einen kurzen Augenblick die Hohe Mense (Orlica) im Adlergebirge (G\u00f3ry Orlickie). Als wir jedoch dann bergab fuhren, versteckte sie sich hinter dem Habelschwerdter Gebirge (G\u00f3ry Bystrzyckie). Daf\u00fcr sahen wir auf der linken Seite allerdings immer deutlicher in voller Pracht den Glatzer Schneeberg (\u015anie\u017cnik).<\/p>\n<p>In der Glatzer Vorstadt Scheibe, unterbrachen wir unsere Reise, besuchten das Grab von P. Bonaventura, und beteten f\u00fcr unsere Verstorbene.<\/p>\n<p>Nachher fuhren wir an Glatz vorbei die neue Umgehungsstra\u00dfe und erst hinter der Stadt entfaltete sich wieder eine Sicht auf die Berge, aus einer anderen Perspektive, aber doch ganz eindeutig erkannte man, dass die Grafschaft ein \u201eKessel\u201c ist. Bald erreichten wir Neuheide (Polanica G\u00f3rna); Bad Altheide (Polanica Zdr\u00f3j) sahen wir links im Tal, wir bogen jedoch rechts ab und so erreichten wir unser Ziel &#8211; Albendorf.&nbsp;<\/p>\n<p>Dem feierlichen Hochamt ging eine spirituelle Einf\u00fchrung in Form von Gebeten und Betrachtungen vorbereitet und gef\u00fchrt von der Kulturmanagerin des VdG Monika Wittek. Die hl. Messe begann mit dem Einzug der Priester Pater Arndt und Pfarrer Trzeciok begleitet von einem musikalischen Tusch gespielt vom Blasorchester aus Frauenfeld\/ OS. Der Chor aus Waldenburg verlieh der Feierlichkeit einen zus\u00e4tzlichen musikalischen Reiz. Der zur Zeit bereits pensionierte Pfarrer Trzeciok aus dem Bistum Fulda wurde 1940 in Niederschlesien geboren und musste 1945 mit seiner Familie die Heimat verlassen. Er konzentrierte sich in seiner Predigt auf das Leben der Mutter Gottes und die Lehre f\u00fcr die Menschen, die daraus folgt. Ohne Maria g\u00e4be es keinen Jesus, stellte der Prediger fest. Maria war eine risikofreudige Frau als sie ja gesagt hat und schwanger wurde. Sie hat darauf vertraut, dass Gott es schon richten w\u00fcrde. Sie musste Angst und Elend aushalten \u2013 die Flucht nach \u00c4gypten, die Ablehnung der Botschaft ihres Sohnes, sein Leiden und Tod. Wir sind nach Albendorf gekommen um Maria zu preisen, in unseren Anliegen zu bitten aber ihr auch zu danken, sagte Pfarrer Trzeciok. Von Maria k\u00f6nnen wir lernen, dass es sich lohnt auf dem Weg unseres Glaubens ein Risiko einzugehen und zu vertrauen darauf was Gott uns sagt ohne das Ende so genau voraussehen zu k\u00f6nnen. Wir k\u00f6nnen auch, geleitet vom hl. Geist in der Kirche etwas hervorbringen, ermutigte die Pilger der Prediger, Ideen und Projekte, die sich entfalten zum Wohle der Menschen.<\/p>\n<p>Nach der Eucharistiefeier erfreute die Blaskapelle auf den Treppen zur Basilika mit einem Konzert die Pilger, die sie mit kr\u00e4ftigen Beifall belohnten. Die Wallfahrt klang mit einer kurzen Andacht mit Marienrufen vor der Heimreise aus. Kurz wurde die Reise noch in Bad Altheide unterbrochen, f\u00fcr einen Besuch im Kurpark.<\/p>\n<hr>\n<p><strong>Do Wambierzyc<\/strong><\/p>\n<p>W drug\u0105 niedziel\u0119 sierpnia (tj. 13.08.2017) pielgrzymowali\u015bmy do Wambierzyc. Pi\u0119kna pogoda pozwoli\u0142a nam podziwia\u0107 uroki dolno\u015bl\u0105skiego krajobrazu od \u015al\u0119\u017cy a\u017c po g\u00f3ry Kotliny K\u0142odzkiej.<\/p>\n<p>W czasie tegorocznej pielgrzymki przyby\u0142y grupy z odleg\u0142ych stron Dolnego i G\u00f3rnego \u015al\u0105ska, z diecezji wroc\u0142awskiej, opolskiej, gliwickiej, \u015bwidnickiej i legnickiej.<\/p>\n<p>W Wambierzycach, w imieniu miejscowego duchowie\u0144stwa, przywita\u0142 nas o. Jozafat OFM. Mszy \u015bw. przy koncelebrze o. Mariana przewodniczy\u0142 ks. Ulrich Trzeciok i on te\u017c wyg\u0142osi\u0142 kazanie. Wspomnia\u0142 w nim, \u017ce urodzi\u0142 si\u0119 na Dolnym \u015al\u0105sku, w Smogorzewie (archidiecezja wroc\u0142awska), a ca\u0142e swe kap\u0142a\u0144skie \u017cycie sp\u0119dzi\u0142 w Naumburgu w Hesji.<\/p>\n<p>Liturgi\u0119 ubogaci\u0142 \u015bpiew ch\u00f3ru z Wa\u0142brzycha (DFK Wa\u0142brzych) i orkiestra z Dziewkowic.<\/p>\n<p>Bezpo\u015brednio po mszy \u015bw. odprawione zosta\u0142o nabo\u017ce\u0144stwo przed Naj\u015bwi\u0119tszym Sakramentem. Potem mieli\u015bmy okazj\u0119 do osobistego uczczenia \u0142askami s\u0142yn\u0105cej figurki Matki Boskiej Wambierzyckiej.<\/p>\n<p>Po liturgii, na monumentalnych schodach bazyliki, orkiestra zagra\u0142a koncert, daj\u0105c pokaz swoich mo\u017cliwo\u015bci muzycznych.<\/p>\n<p>Wolny czas pielgrzymi wykorzystali na zwiedzanie Kalwarii, ruchomej szopki i oczywi\u015bcie na posi\u0142ek. Po przerwie grupa wroc\u0142awska spotka\u0142a si\u0119 w bazylice na kr\u00f3tkim nabo\u017ce\u0144stwie po\u017cegnalnym ku czci Matki Boskiej. Od\u015bpiewano wezwania do Matki Boskiej.<\/p>\n<p>W drodze powrotnej zatrzymali\u015bmy si\u0119 w uzdrowisku Polanica-Zdr\u00f3j. Ze \u015bpiewem na ustach wr\u00f3cili\u015bmy do Wroc\u0142awia, kt\u00f3ry przywita\u0142 nas deszczem.<\/p>\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-2596-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/katholische-seelsorge.franciszkanie.com\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/2017-08-13_Predigt-Albendorf-Trzeciok.mp3?_=1\" \/><a href=\"https:\/\/katholische-seelsorge.franciszkanie.com\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/2017-08-13_Predigt-Albendorf-Trzeciok.mp3\">https:\/\/katholische-seelsorge.franciszkanie.com\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/2017-08-13_Predigt-Albendorf-Trzeciok.mp3<\/a><\/audio>\nngg_shortcode_0_placeholder\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie jedes Jahr begaben sich die Pilger der Breslauer deutschen Gemeinde am zweiten Augustsonntag mit ihren Anliegen in der Fr\u00fch bei sonnigem Wetter auf den Weg zur Madonna nach Albendorf. Pielgrzymka do Wambierzyc. 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