Am Ersten Fastensonntag beendeten wir unsere Besinnungstage.

Die Liturgie sah das Evangelium über die Versuchung vor. Der Geist führte Jesus in der Wüste umher, und dabei wurde er vom Teufel in Versuchung geführt.

Die Worte des heiligen Evangeliums nach Lukas:

„In jener Zeit verließ Jesus, erfüllt vom Heiligen Geist, die Jordangegend. Darauf führte ihn der Geist vierzig Tage lang in der Wüste umher, und dabei wurde Jesus vom Teufel in Versuchung geführt. Die ganze Zeit über aß er nichts; als aber die vierzig Tage vorüber waren, hatte er Hunger.
Da sagte der Teufel zu ihm: Wenn du Gottes Sohn bist, so befehle diesem Stein, zu Brot zu werden.
Jesus antwortete ihm: In der Schrift heißt es: Der Mensch lebt nicht nur von Brot. Da führte ihn der Teufel auf einen Berg hinauf und zeigte ihm in einem einzigen Augenblick alle Reiche der Erde.
Und er sagte zu ihm: All die Macht und Herrlichkeit dieser Reiche will ich dir geben; denn sie sind mir überlassen, und ich gebe sie, wem ich will. Wenn du dich vor mir niederwirfst und mich anbetest, wird dir alles gehören.
Jesus antwortete ihm: In der Schrift steht: Vor dem Herrn, deinem Gott, sollst du dich niederwerfen und ihm allein dienen.
Darauf führte ihn der Teufel nach Jerusalem, stellte ihn oben auf den Tempel und sagte zu ihm: Wenn du Gottes Sohn bist, so stürz dich von hier hinab; denn es heißt in der Schrift: Seinen Engeln befiehlt er, dich zu behüten; und: Sie werden dich auf ihren Händen tragen, damit dein Fuß nicht an einen Stein stößt. Da antwortete ihm Jesus: Die Schrift sagt: Du sollst den Herrn, deinen Gott, nicht auf die Probe stellen. Nach diesen Versuchungen ließ der Teufel für eine gewisse Zeit von ihm ab.“

Pfarrer Pohl hielte die Predigt, die man hier abhören kann.

Am Ende der Liturgie, vor dem Schlusssegen bedankte sich die deutsche Gemeinde mit einem Blumenstrauch bei dem Pfarrer mit den Worten:

Sehr geehrter Pfarrer Pohl, im Namen der deutschen katholischen Gemeinde in Breslau möchten wir Ihnen vom Herzen für die fünf Tage der inneren Einkehr danken. Wir danken Ihnen besonders dafür, dass Sie uns bereits das zweite Mal, das Bibel-Teilen beigebracht haben. So konnten wir miteinander anhand Bibeltexten ins Gespräch kommen.
Sie haben uns animiert, ja fast gezwungen nicht nur die Heilige Schrift passiv wahrzunehmen, sondern über jedes Wort Gottes nachzudenken und unsere Assoziationen, Überlegungen, Gefühle und Erfahrungen auszudrücken ohne dafür kritisiert zu werden. Wir haben aber auch gelernt aufeinander zu hören und nicht nur die eigene Meinung gelten zu lassen. Eine neue Erfahrung war für uns herauszufinden was Gott und seine Botschaft für uns persönlich bedeuten.
Für alle diese Schritte der Bibel- Teilung noch Mal herzlichen Dank.
Wir wünschen Ihnen noch viele Jahre in bester Gesundheit, in denen Sie denjenigen, die ihren Glauben auf diese spirituelle Art vertiefen möchten, den Weg zeigen.
Möge Sie Gott auf all Ihren Wegen begleiten. Nach der hl. Messe trafen wir uns im Saal der Hedwigschwestern zu Kaffee und Kuchen. Hier konnten wir noch persönlich Pfarrer Pohl danken, miteinander sprechen und einfach die Gemeinschaft pflegen.


Zakończenie rekolekcji 2019

W pierwszą niedzielę Wielkiego Postu zakończyliśmy nasze rekolekcje.
Niedzielna Ewangelia mówiła o kuszeniu Jezusa na pustyni. Na zdjęciu nagłówkowym widoczna jest panorama Pustyni Judzkiej, okolica, gdzie według tradycji Jezus pościł.

Homilię, jak i całe rekolekcje wygłosił ks. Werner Pohl. (Do wysłuchania tutaj).

Po Eucharystii w imieniu całej wspólnoty złożyliśmy księdzu rekolekcjoniście podziękowania, wręczając mu kwiaty.

Na koniec spotkaliśmy się w sali i jeszcze raz mogliśmy dzielić się wrażeniami, dziękując ks. Wernerowi za jego obecność podczas tych rekolekcji.


MAr